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Zsuzsanna Füzesi Heierli
New, 2019
Zsuzsanna Füzesi Heierli_edited
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Zsuzsanna Füzesi Heierli
Helix
Zsuzsanna Füzesi Heierli
Helix
Zsuzsanna Füzesi Heierli
Segel im Sturm, 2018
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ZSUZSANNA FÜZESI HEIERLI

ist eine schweizerisch-ungarische Keramikkünstlerin und wurde 1953 in Ungarn geboren. Sie absolvierte als Keramikerin/Bildhauerin an der Budapester Moholy-Nagy Universität für Kunst und Design, und in 2008 als Doktorantin der Freien Künste an der Universität Pecs in Ungarn.

 

Während der ganzen Geschichte der Menschheit haben die Tannenzapfen als symbolische Darstellung der menschlichen Erleuchtung, des dritten Auges und der Zirbeldrüse gedient - der geometrischen Mitte des Gehirns und ist eng mit der Wahrnehmung des Lichts durch unseren Körper verbunden. Er wird von vielen als unser biologisches drittes Auge, als der "Sitz der Seele", das "Epizentrum der Aufklärung" betrachtet.

 

Die Serie mit dem Titel «Double» paraphrasiert das einzelne, wiederholende Element und die Verknüpfungen eines schematisierten Tannenzapfens. Bei der Gestaltung ihrer Gegenstände trägt Zsuzsa die Vorstellungen von Selbstähnlichkeit, die Symmetrie der Skala und die Grundmerkmale der Fraktale. Der Rhythmus der Größe eines Elements und seine wiederholte Verzweigung ermöglicht es, ein Netzwerk zu schaffen, das in alle Richtungen expandieren kann, das nur durch Mutationen die sich aus Biegungen im Raum ergeben, gestoppt werden kann. Diese harmonische Balance zwischen Ordnung und Unordnung schafft ein Gefühl der Schönheit, und ist am deutlichsten in der Natur ausgedrückt. Form ist gefrorene Dynamik, Materie ist Energie kondensiert zu einer langsamen Vibration.

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Zsuzsanna Füzesi Heierli is a Swiss-Hungarian ceramic artist and was born in Hungary in 1953. Graduate of Moholy-Nagy University of Art and Design (ceramic sculptor, 1979), Budapest, Doctor of Liberal Arts at University of Pecs, Hungary (2008).

 

Throughout the written history of mankind, pinecones have served as a symbolic representation of human enlightenment, of the third eye and the pineal gland – the geometric centre of the brain and, closely linked to the perception of light through our bodies. It is considered by many as our biological third eye, as the «seat of the soul», as the «epicentre of the Enlightenment».

 

The series entitled «Double» paraphrases the single, repetitive element and linkings of a schematized pinecone. When shaping her objects, she bears in mind notions of self-similarity, the symmetry of scale and the basic features of fractals. The rhythm of an element's change of size and its repeated branching make it possible to create a network which is able to expand in all directions, one that might only be stopped by mutations resulting from curvatures in space. This harmonic balance between order and disorder creates a sense of beauty, most clearly expressed in nature. Form is frozen dynamics, matter is energy condensed to a slow vibration.

Zsuzsanna Füzesi Heierli

New, 2019